ArtMuc 2021

unser 2. Kunst Event 2021: Nach der Inc Art Fair war nun auch die ArtMuc 2021 trotz Corona wieder möglich.

Diesmal ging es uns nicht um das Thema „VR“.

Wir hatten in Hamburg einige interessante Gespräche zum Thema NFTs geführt und wollten diese Gespräche nun in München fortführen und vertiefen.

Als ein glücklicher Zufall stellte sich heraus, dass wir in Hamburg auf die Lüpertz-Meisterschülerin Martina Kolle getroffen waren, die das Thema NFTs früh mit interesse verfolgte und für sich entdecken wollte.

So haben wir zwischen den Messen in Hamburg und München die Malerin technisch und strategisch unterstützen dürfen, in dem spannenden Umfeld NFTs die ersten Schritte zu gehen.

So standen wir also an der Seite der Malerin 4 Tage auf der Messe und haben den interessierten Besuchern und Künstlern erklärt, was es denn mit dieser digitalen Kunst auf sich hat, die wir auf einem LCD Bildschirm gezeigt haben.

Gezeigt haben wir „digital verlängerte“ Variationen von Werken der Malerin und auch jeweils ein auf 3D Scans basierendes NFT der Bildhauer Isabel Ritter und Karl Orth.

Eins vorab: das Interesse war groß, die Gespräche sehr interessant.

Da wir auf der ArtMuc zu den ganz wenigen gehörten, die überhaupt ein digitales Medium zur Präsentation einsetzten war der Bildschirm an sich schon ein Blickfang. Dass wir diesen Bildschirm als Aufhänger nahmen um das Thema NFTs zu besprechen, machte es noch interessanter.

NFTs sind sicherlich das abstrakteste und technisch anspruchsvollste Thema im Kunstmarkt momentan. So war es auch kein Wunder dass wir nur wenige antrafen die das Thema durchdrungen hatten und schon konkrete Pläne für sich hatten.

Aber es gab diese wenigen durchaus. Viel häufiger war der Fall, dass Künstler schon wage etwas von NFT gehört hatten, ihnen aber der digitale Zugang fehlte um tiefer einzusteigen und das Thema NFTs für sich selbst zu entdecken.

Am häufigsten war sicherlich der Fall, dass der Begriff NFT komplett neu war und wir in spannenden Gesprächen erklären durften, was es denn mit diesem so abstrakten Begriff auf sich hat.

NFTs sind ja quasi in ihrer einfachsten Form ein digitales Echtheitszertifikat in einer Blockchain, die es möglich machen, digitale Kunst auf Ihren Urheber zurückzuverfolgen und ebenso jeden Eigentumsübergang transparent macht.

Wenn wir hier von „Eigentum“ sprechen ist dieser Begriff nicht so sehr juristisch gemeint: NFTs bilden eher einen sozial akzeptierten Begriff von Eigentum ab: In der Community hat sich etabliert, dass derjenige „Eigentümer“ eines NFTs ist, in dessen digitaler Wallet sich dieses NFT befindet.

Vielen Künstlern mit denen wir sprachen war der Wert einer solchen Technologie und Idee sofort klar:

Ein digitales Echtheitszertifikat für digitale Kunst macht einen digitalen Kunstmarkt möglich – ein digitaler Kunstmarkt kann ein neuer Vertriebs- und Marketingkanal für den Künstler sein.

Natürlich haben wir auch mit vielen Besuchern udn Sammlern sprechen können.

Auch hier ergab sich ein gemischtes Bild: einige kannten das Thema NFTs schon und waren begeistert, dass es auf der ArtMuc präsent war, ander blieben interessiert stehen, hörten lange zu und studirten aufmerksam unsere Flyer.

Na und natürlich gab es auch eine kleine Gruppe von Besuchern die dem Thema digitale Kunst nichts abgewinnen konnte.

Fazit

Die Wahrnehmungen, die wir auf der Inc Art Fair in Hamburg dieses Jahr gemacht haben, setzen sich fort:

Bei den Künstlern gibt es ein starkes Bedürfnis digitaler zu werden, jedoch fehlt es oft an Zeit und Affinität für digitale Themen.

Das macht natürlich Mut für dies gesamte Ecosystem: denn wer in diesen digitalen Zeiten keinen digitalen Weg für sich selber entdeckt wird es wohl schwer haben.

Wir freuen uns über die vielen interessanten Gespräche und haben gelegenheit sie schon bald fortzuführen: Martina Kolle öffnet Ihr Atelier vom 22.10.2021 – 24.10.2021 und wir werden wieder alles Rund um NFTs erklären.

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