Die Metaverse – was ist das und warum ist das relevant?

Die Metaverse ist ein kollektiver virtueller Raum.

So weit so gut.

Also irgendwas für Gamer und Nerds.

Ganz so einfach ist es jedoch nicht.

Wenn wir mal ganz prophetisch in die nahe Zukunft – sagen wir 5-10 Jahre – schauen, dann könnte die Welt so aussehen:

Die Zeit, die Menschen noch 2020 mit Smartphones, Tablets etc. verbracht haben, verbringen sie nun mit augmented und virtual reality glasses – smart glasses.

Social media findet nicht mehr auf 2D Webseiten statt – soziale Medien sind teil der Metaverse.

Wenn Menschen sich mit Ihren Freunden verbinden wollen, Content konsumieren wollen, wenn sie sich in Gruppen zusammenfinden wollen, setzen Sie ihre smart Glasses auf, die Ihnen entweder eine integrierte Kombination aus virtuellen und realen Inhalten bietet, oder sie komplett in eine vollständig virtuelle, digitale Welt eintauchen lässt.

Wer „Ready player on“ gelesen hat, bekommt eine Idee…

Und wer denkt, dass dies so weit weg ist und eher eine Science Fiction Spinnerei ist – nun, der hat wahrscheinlich noch nie eine Hololense oder eine Oculus Quest erlebt.

Hinzu kommt, Milliarde über Milliarde wird in das Thema investiert.

Facebook hat sein Ziel erklärt, die „metaverse Company“ zu werden, Nvidia, Epic und viele andere mehr investieren Milliarden in das Thema.

All die vielen Startups die sich mit verschiedenen Aspekten dieses Themas beschäftigen nicht mitgerechnet.

Und schon heute verbringen Menschen große Anteile Ihre Zeit in „Metaversen“ : Fortnite kann hier als pars pro toto stehen.

Klingt immer noch Nerdy – was interessiert das den Kunstmarkt?

Wenn wir mal davon ausgehen, dass Menschen heute 4 Stunden am Tag mit Ihrem Smartphone verbringen und diese Zeit in Zukunft in einer Metaverse stattfindet… Also in einer virtuellen, interaktiven und dreidimensionalen Welt… dann muss ich mir überlegen, wie ich mein Publikum dort erreiche.

Und der noch wichtigere Punkt ist: wenn Menschen sich in dieser Metaverse aufhalten werden – viele Stunden am Tag – dann werden Menschen diese virtuellen Räume genauso personalisieren wollen wie ihr Wohnzimmer oder die Küche zu hause.

Die Personalisierung der Metaverse

Es ist ganz einfach: Orte an denen ich mich lange aufhalte, möchte personalisieren – man möchte sich dort Wohlfühlen.

Deshalb hängt über der Couch ein Gemälde, deshalb hängt ein launiges Poster in der Küche und eine Skulptur steht auf dem Schreibtisch.

Und wie personalisiere ich virtuelle Räume? Wo bekomme ich den Content her für diese Personalisierung?

NFT

NFTs sind das Werkzeug um digitale Kunst digital zu vermarkten.

Damit bilden NFT heute schon einen enormen Markt.

Digitale Künstler verkaufen digitale Kunst gegen digitale Währungen auf einem digitalen Markt.

Wir sprechen hier von einem Markt der schon heute im Monat 2 Milliarden umsetzt.

Hier sollten jedem analogen Galeristen, Veranstalter und Künstler die Ohren klingeln.

Digitale Kunst für analoge Räume

Die Frage ist – und es ist wirklich eine offene Frage:

Wenn ich smart glasses besitze, die mir die reale Umgebung beliebig digital anreichern können….

Wieviel analoge Kunst werde ich dann noch an den Wänden oder auf dem Schreibtisch haben?

Kaufe ich vielleicht digitale Kunst, welche dann durch meine smart glasses an Wände oder auf den Schreibtisch projeziert wird? (und wer meint, dass smart glasses ja nicht immer getragen werden… dem sei in Erinnerung gerufen dass schon heute der erste Griff am Morgen bei vielen Menschen der Brille gilt. Sie ist halt nur noch analog.)

Die digitale Präsentation von Kunst

irgendwie scheint es wenigen aufzufallen: aber die digitale Präsentation von Kunst ist stand heute mies.

Und unnötigerweise:

Die Technologie ist vorhanden und erprobt:

Anstatt von Fotos meiner Skulpturen kann ich interaktive 3D Modelle auf Sketchfab posten.

Anstatt meine 2×2 Meter Gemälde als Miniatur auf der Webseite zu zeigen, kann ich meinen Kunden eine VR Experience bieten, in der sie meine Kunst in realer Größe erleben können.

Also?

Die Metaverse wird kommen und mit ihr der Bedarf an digitalem, dreidimensionalen und interaktiven Content.

Hier wird ein finanzstarker Markt für Kunst enstehen.(erhlich gesagt ist er schon entstanden)

Aber auch für den analogen Kusntmarkt bieten Technologien wie VR und NFT enorm spannende Möglichkeiten.

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