NFT als digitale Eintrittskarte

Emotionalität

Je nachdem aus welchem Jahrgang Du bist, erinnerst Du Dich vielleicht noch an Eintrittskarten für Konzerte oder Theaterbesuche, die als liebe Erinnerung am Kühlschrank oder an der Pinwand hingen.

Und wer sich daran erinnnert, erinnerts sich vielleicht auch noch daran, wie irgendwann Veranstalter begannen – ähnlich wie bei Geldscheinen – Hologramme zu integrieren um die Karten Fälschungssicher zu machen.

Diese Zeiten sind lange vorbei: die papierene Eintrittskarte ist dem Barcode auf dem Handy gewichen und hat damit die Emotionalität verloren.

Wie das geliebte Plattencoverf mit iTunes und Spotify verschwunden ist, so ist auch die Eintrittskarte verschwunden und damit ein Teil Erinnerung.

Authentizität

Doch kommen wir zurück zu den Barcodes:

Sie geben dem Veranstalter zwar ein gewisses Maß an Sicherheit – aber ich als Kunde weiß nicht ob der Barcode den ich als eMail bekommen habe auch tatsächlich eine valide Eintrittskarte ist.

Noch schwieriger ist es mit dem Zweitmarkt: Ich kann an einer Veranstaltung nicht teilnehmen und verkaufe meine Karte weiter – wird ein Käufer mir trauen dass ich ihm wirklich ein Ticket schicke? Überprüfen kann er das nur an der Abendkasse.

Wie können NFT helfen?

NFTs sind digitale Assets mit einem unfälschbarem Herkunfts- und Echtheitszertifikat. Diese „leben“ in einer Wallet auf einer unmanipulierbaren Blockchain und jeder Eigentumsübergang wird protokolliert.

Tickets als Kunst und Storyteller

Wie damals die kunstvoll gestalteten Papiertickets können Tickets in Form von NFTs ein Kunstwerk sein und Emotionen konservieren.

Die Eintrittskarte liegt in der Wallet des Kunden gleichwertig mit anderer digitaler Kunst die er erworben hat – nur eben mit dem Mehrwert dass sie eine Eintrittskarte ist.

Und es geht noch mehr:

Der Veranstalter kann zu jedem Zeitpunkt einsehen in welcher Wallet welches Ticket gerade ist.

Und somit kann der Veranstalter dem Käufer zusätzlichen Content zukommen lassen: er kann eine Story um die Veranstaltung herum erzählen.

Sicherheit auf beiden Seiten

Ein NFT ist nicht fälschbar und immer auf seinen Ursprung zurückführbar.

Für den Käufer bedeutet dies, das er bei jedem NFT basierten Ticket sicher prüfen kann ob es eine Fälschung oder ein Original ist.

Für den Veranstalter bedeutet dies: all die Gedanken – und vielleicht auch kostspieligen Systeme – zur Vermeidung von Fälschungen und Betrug sind nun obsolet .

Und es geht noch weiter…

Der Veranstalter braucht keine Infrastruktur mehr für den Ticketverkauf.

Er benutzt die vorhandene Infrastruktur die bereits jetzt weltweit für NFTs, smart contracts, prograymmable monney und viele andere usecases genutzt wird.

Auch der Sekundärmarkt ist interessant: Sollten Tickets sich im Markt zu Collectables entwickeln und weiterverkauft werden so kann der Urheber bei jedem Eigentumsübergang einen Anteil des Kaufpreises erhalten.

Und der Künstler?

Für Künstler ist es ein sinnvoller Gedanke das Ticketing selber zu machen. Die Infrastruktur ist vorhanden – der Prozess beherrschbar.

Der Vorteil für den Künstler liegt auch der Hand:

Ein direkter digitaler Kommunikationskanal mit seinen Fans

Also?

NFTsbieten für alle Player im Markt verlockendes Potential.

Wird der Veranstalter den Prozess bestimmen? oder der Künstler? oder eine dritte Partei die sich erst noch entwickeln wird?

Fest steht nur: wer auch immer es sein wird – er wird die Zukunft der Veranstaltungsbranche nachhaltig mitprägen.

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