Keine Angst vor Technik – vom realen Kunstwerk zu VR Experience, Teil 2

person in black shirt walking on sand

Einleitung

Im ersten Teil haben wir uns angeschaut, wie der Bildhauer zu einem digitalen Zwilling seines Werkes kommt, um so den ersten Einstieg in das Thema digitale Kunst zu finden.

Hier gehen wir nun den nächsten Schritt und beantworten die Frage: „wie hilft mir der digitale Zwilling weiter? Wohin gehe ich von hier aus weiter?“

Eingangs sei gesagt, dass all das, was wir unten zeigen, keine fertigen Produkte oder Werke sind:

Wir nutzen diese und ähnliche Skizzen, um einen Kreativraum für den Künstler zu öffnen – um ihm Möglichkeiten und Inspirationen aufzuzeigen.

Jedes Werk will eine Geschichte erzählen – so wollen wir dem Künstler auf diese weise darstellen, welche neuen Möglichkeiten des Storytellings ihm im digitalen Raum zur Verfügung stehen.

Nachdem der Künstler die Möglichkeiten dieser neuen digitalen Freiräume besser verinnerlicht hat, kann er auf dieser Basis kreativ weiterarbeiten. Die fertigen Werke können einzelne der unten gezeigten Kategorien aufgreifen, mehrere davon kombinieren oder ganz neue Ideen umsetzen.

Die Ausgangslage

im ersten Teil haben wir einen digitalen Zwilling einer Statue von Karl Orth erstellt:

Der digitale Zwilling der Statue

Von hier aus arbeiten wir mit dem Modell weiter. Wir erstellen Moods und Inspirationen in verschiedenen Kategorien, die hier nun folgen:

Kontextuierung

Ein digitaler Zwilling kann in alle nur denkbaren Szenen integriert werden. So kann ihm bei Bedarf ein wechselnder Kontext gegeben werden.

Kombination

Genauso wie ein digitaler Zwilling in beliebige Scenen integriert werden kann, so kann er auch mit beliebigen anderen Objekten oder Stoffen kombiniert werden. Hier am Beispiel von einer Flüssigkeit

Animation und Posing

Mit den Mitteln der Spieleindustrie kann man einen digitalen Zwilling in beliebigen Posen in der Scene aufstellen. Die Figur, die im Original in einer gehenden Bewegung erstarrt ist, kann so an einem Tisch sitzen.

Variation

Formen können aufgelöst und mittels anderer Strukturen neu aufgebaut werden

Destruktion und Konstruktion

Objekte können sich auflösen oder erstehen.

Fazit

Im ersten Teil haben wir aufgezeigt, wie der Künstler seine analoge Kunst in den digitalen Raum überführt und hier im zweiten Teil haben wir einge Inspirationen hinsichtlich der nun bestehenden kreativen Möglichkeiten gegeben.

Von hier an kann der Künstler seinen kreativen Prozess fortführen und selber oder gemeinsam mit einem Partner digitale Kunst erschaffen.

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