Martina Kolle – digitale Transformation einer Malerin Teil 1

Der Titel des Beitrags führt ein wenig in die Irre – die Künstlerin Martina Kolle wird weiterhin auf Leinwand malen und analoge Gemälde erstellen.

In diesem Beitrag sollen jedoch die digitalen Themen, denen sich die Künstlerin widmet, Thema sein:

Was bietet die digitale Welt für eine analoge Malerin?

Zur Person

Man wird nicht übertreiben, wenn man sagt, dass Martine Kolle in Ihrer Familie einen sowohl künstlerischen als auch wissenschaftlichen Hintergrund findet. Der Maler Helmut Kolle sowie der Kunsthistoriker Prof. Heinz Braune-Krickau auf der einen Seite und die Medizinprofessorendynastie Kolle stehen für diese beiden Pole.

Sie ist Meisterschülerin des Professors Markus Lüpertz, der ihren künstlerischen Weg nun schon seit vielen Jahren begleitet.

Das Projekt

Im Analogen hat Martina Kolle in stetiger Weiterentwicklung längst ihre eigenen Sprache gefunden.

Der digitale Raum jedoch ist künstlerisch in vielen Bereichen noch unerschlossen und bietet Möglichkeiten, neue Wege nicht nur zu gehen, sondern auch zu definieren.

In einem ersten Projekt begleiten wir Martina Kolle auf Ihrem Weg, die Möglichkeiten von Virtual Reality und NFTs auszuloten.

Virtual Reality

VR hat für den Künstler 2 Aspekte:

Zum einen kann er seine Werke in VR authentisch präsentieren.

Kein anderes Medium kann Kunst so authentisch abbilden wie es VR kann. Nur das reale Erleben ist besser.

Zum anderen bietet VR auch die Möglichkeit, Kunst einer ganz eigenen Gattung zu erstellen:

Haben Maler der letzten Jahrhunderte immer ausgeklügelte Verfahren entwickelt, um die Dreidimensionalität der Welt auf einer zweidimensionalen Leinwand einzufangen, bietet VR nun erstmalig die Möglichkeit in allen drei Dimensionen zu malen.

Nicht nur für den Maler eröffnet sich hier eine neue Welt: auch für den Betrachter ändert dies alles:

Der Betrachter wird zum Wanderer:

Anstatt ein Werk von außen zu betrachten bildet das Werk die Umgebung – den sensitiven Kontext – in dem sich der Kunst-Erlebende selbst bewegt.

Wer dies zum ersten mal erlebt wird die Faszination dieses Erlebnisses nicht mehr vergessen.

Also: wie kann die Künstlerin die neuen Möglichkeiten von VR nutzen?

Es gibt viele VR Apps die für Künstler interessant sind. Eines der eindrucksvollsten ist sicherlich Tiltbrush von Google.

Hier steht der Künstler tatsächlich in der Mitte seines Werkes und malt und gestaltet um sich herum.

Für Martina Kolle bedeutet dies neue Freiheitsgrade die erkundet werden wollen: Neue Werkzeuge, neue Methoden, neue Wirkungen…. all dies müssen Künstler in VR neu für sich entwickeln.

NFT

Die Erstellung von Kunst im digitalen Raum ist das Eine – Das Neu-Denken von analoger Kunst für den digitalen Raum ist ein Anderes.

Die digitale Vermarktung von Kunst ist ein Drittes.

NFTs erlauben das digitale Vermarkten von Kunst – doch welchen Gesetzen folgt dieser neue Markt? Welche neuen Wege kann der Künstler selber prägen?

Klar ist: ein NFT muß digital mehr bietet als ein Gemälde im analogen Raum.

Martina Kolle etnschied sich dazu, Ihren Gemälden beim Eintritt in die digitale Welt eine weitere Dimension zu erlauben: die Zeit.

Jedes Gemälde will eine Geschichte erzählen – erst die Dimension „Zeit“ erlaubt eine Erzählung.

Um die Zeit abzubilden wählte Martina Kolle das Mittel der Animation:

Wir nahmen 3 Ihrer Werke und mit Technologien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Image Processing erweiterten wir ihre analoge Kunst für den digitalen Markt

Wohin sich der Markt von NFTs und deren Stil entwickeln wird ist noch offen.

Wenn man davon ausgeht das NFT Kunst weich animiert zu einem angenehmen Raumerlebnis beitragen soll, dann Könnte Martina Kolle hier einen richtigen Weg beschritten haben.

Doch wie kommt diese Kunst nun in „den Raum“?

Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit dem Weg des Kunstwerkes in die Blockchain und von dort auf einen NFT Frame – einen digitalen Bilderrahmen mit Blockchainanschluß.

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